Volksbegehren Artenschutz: Weg ist frei - Start Ende September

Geschafft! Der Innenminister hat grünes Licht gegeben, die Sammlung der Unterschriften für das Volksbegehren kann ab Ende September losgehen! Nach dem großen Zuspruch aus der Bevölkerung kam die Genehmigung. Sechs Monate lang können die Trägerbünde Unterschriften sammeln. Ziel ist es, mindestens die geforderten 10 % der Wahlberechtigten zu mobilisieren, das sind 770.000.

Mit der Zulassung des Volksbegehrens ist ein wichtiger Schritt getan. Erreicht es die 770.000 Unterschriften, so muss der Landtag den Gesetzentwurf des Volksbegehrens unverändert annehmen. Sollte er dies nicht tun, kommt es zum Volksentscheid. 

Das Bündnis wird in allen Kommunen von Baden-Württemberg Unterschriften sammeln. Ab Ende September werden zahlreiche Sammelaktionen stattfinden. Ab voraussichtlich Ende Oktober bis Ende Januar können Wahlberechtigte sich auch in Unterschriftenlisten in ihren Rathäusern eintragen.

Ab dem ersten Tag der Unterschriftensammlung kann man das Formular auch bei probiene downloaden. Einfach ausfüllen, unteschreiben und im Aktionszeitraum beim Rathaus abgeben.

Hier ab Oktober herunterladen: www.volksbegehren-artenschutz.de

 Die Forderungen für den Artenschutz sind zum Beispiel:

  • 50 % Ökolandbau (Flächenanteil)

  • ökologische Bewirtschaftung aller Staatsflächen

  • Verbot von Pestiziden in Naturschutzgebieten

  • Halbierung der mit Pestiziden belasteten Flächen bis 2025

  • Bestandsschutz für Streuobstwiesen

 

Alle Forderungen können Sie hier nachlesen: Bewahrung und Förderung der Artenvielfalt.

Infos zur Kampagne finden Sie hier

Volksbegehren Artenschutz ist eine Initiative von proBiene, Freies Institut für ökologische Bienenhaltung.

Die Initiative wird getragen von proBiene, BUND BW, NABU BW, ÖDP BW, Slow Food Deutschland, Demeter BW, Naturland BW, AbL BW, Fridays for Future BW, Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, Bodan, Naturata, GLS-Bank und Waschbär.

Darüber hinaus gibt es einen großen Kreis an Verbänden, Organisationen und Unternehmen – zu denen auch der Finkhof zählt – die ebenfalls hinter den Forderungen stehen. 

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