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Pflegeprodukte

Nahaufname von Rosenblüten

Naturkosmetik

Kosmetik stammt von dem griechischen Wort Kosmos ab, was soviel bedeutet wie: Weltordnung und Ordnung der Natur. Der Sinn von Kosmetik ist also vorrangig, das natürliche Gleichgewicht des Körpers, bzw. der Haut zu bewahren oder wieder herzustellen. Für diese anspruchsvolle Aufgabe eignen sich 100 % natürliche Rohstoffe am besten.
Unsere Pflegeprodukte enthalten ausschließlich natürliche Rohstoffe, die zum größten Teil aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) stammen. Gentechnisch manipulierte oder naturidentische Stoffe sowie Substanzen auf Mineralölbasis werden nicht verwendet. Selbstverständlich sind keine synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe oder Tenside enthalten. Die Herstellung unserer Kosmetik erfolgt tierversuchsfrei nach den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes.

Da auf synthetische Konservierung verzichtet wird, müssen alle unsere Pflegeprodukte mit einem Haltbarkeitsdatum versehen werden. Um eine gute Haltbarkeit zu erreichen, die in der Praxis oftmals weit über den angegebenen Zeitraum hinaus geht, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es beginnt bei der Auswahl qualitativ hochwertiger, natürlicher Rohstoffe und deren ausgewogener Mischung in der Rezeptur. Besondere hygienische Bedingungen und Heißluftsterilisation der Verpackungen sind wichtige Schritte im Herstellungsprozess. Rezepturbestandteile wie Rosenwasser, ätherische Öle oder Propolis haben keimhemmende Wirkung und beeinflussen die Haltbarkeit positiv. Alle Cremes enthalten keinerlei Alkohol.

Wollfett als Pflegeprodukt

Die ältesten Kosmetikfunde sind über 4000 Jahre alt und stammen aus ägyptischen Grabstätten. Wollfett und Bienenwachs wurden schon damals als Basis für die Schönheitspflege verwendet. Wollfett wird in der Haut des Schafes gebildet und der wachsenden Wolle laufend mitgegeben. Es ist ein natürlich vorkommender Emulgator, was bedeutet, dass Wollfett die wässrigen und die fetthaltigen Anteile einer Creme zu einem leicht verteilbaren Gemisch mit angenehmer Konsistenz verbinden kann.
Die Zusammensetzung von Wollfett ist der unseres körpereigenen Fettes sehr ähnlich und wird deshalb ausgezeichnet vertragen. Es wirkt auf Narben rückbildend und beruhigt Entzündungen. Wollfett kann Wasser binden und sorgt so für einen ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt der Haut - sie bleibt elastisch und fühlt sich weich und samtig an.

Aus all diesen Gründen war Wollfett vor dem Siegeszug billiger chemischer Produkte der bedeutendste Kosmetikgrundstoff.

Wollfett als Pflegeprodukt

Anwendung unserer Naturkosmetik

Alle unsere Pflegeprodukte sollten Sie sparsam verwenden, denn die Haut soll in ihren Funktionen nur unterstützt, nicht aber beeinträchtigt werden. Die Rezepturen der Hautcremes sind so aufgebaut, dass ca. 50 % Feuchtigkeit (Kräuterauszüge in reinem Quellwasser) und 50 % fetthaltige Substanzen (Öle, Fette, Wachse) enthalten sind. Diese Zusammensetzung kommt dem Fett-/Feuchtigkeitsgemisch unserer Haut sehr nahe. So bleibt Ihre Haut gesund und findet ihr natürliches Gleichgewicht.

Zur Gesichtsreinigung am Morgen genügt kaltes Wasser. Anschließend wird die Haut abgetrocknet und die Creme in die noch feuchte Haut einmassiert. Bei extremer Witterung wie Kälte, Wind oder Trockenheit muss tagsüber evtl. nachgecremt werden. Am Abend sollte das Gesicht mit Reinigungsmilch gesäubert werden. Diese kann wasser- und fettlösliche Schmutzpartikel emulgieren und wird dann mit lauwarmem Wasser entfernt. Das enthaltene Olivenöl wirkt rückfettend und macht die Haut weich und zart, sodass für die Nacht keine weitere Creme notwendig ist.