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Fair Fashion Award 2026 - Wir sind nominiert

Fair Fashion Award 2026 – Wir sind nominiert

Manchmal tut es gut, zu sehen: Wir sind mit unseren Ideen und Visionen nicht allein.

Überall gibt es kleine und große Initiativen, Unternehmen und Menschen, die daran arbeiten, anders zu wirtschaften. Sozialer, ökologischer und gemeinschaftlicher. Ein einzelnes Unternehmen wird die Textilwirtschaft nicht verändern. Wenn aber an vielen Orten gleichzeitig Menschen andere Wege ausprobieren, ist das inspirierend und macht Mut.

Der Fair Fashion Award macht diese Vielfalt sichtbar. In der Kategorie „Aufstrebend“, in der auch wir uns beworben haben, stehen 2026 insgesamt 17 Unternehmen auf der Longlist. Dass der Finkhof dazugehört, freut uns sehr.

17 Unternehmen, 17 unterschiedliche Wege

Für uns steht dabei weniger der Wettbewerb im Vordergrund als die Signalwirkung dieser Longlist: Sie zeigt, dass es möglich ist, anders zu wirtschaften – und wie unterschiedlich die Wege dorthin sein können.

Da werden aus gesammelten PET-Abfällen neue Textilien hergestellt und die gesamte Verarbeitung auf einen kleinen regionalen Radius begrenzt. Anderswo verbindet ein Nähatelier lokale Produktion mit der beruflichen Integration von Menschen mit Fluchthintergrund. Wieder andere verstehen sich als „Antifashion-Marke“ und setzen Mode als Mittel gegen soziale Ungerechtigkeit ein.

Ganz unterschiedliche Ansätze also, die sich mit der Frage beschäftigen, wie Mode anders entstehen kann.

Und unser Weg?

Unsere Idee besteht nicht darin, Mode oder Textilien neu zu erfinden. Wir setzen auf das, was sich seit Jahrhunderten bewährt hat. Jährlich kaufen wir 20 bis 30 Tonnen Bio-Rohwolle direkt bei Schäfereien aus Süd- und Mitteldeutschland und organisieren ihre Verarbeitung mit langjährigen Partnerbetrieben überwiegend in Deutschland und angrenzenden Ländern. Ein Teil unserer Bekleidung wird beispielsweise auf der Schwäbischen Alb gestrickt.

Dazu kommen eigene Manufakturen im Allgäu, viele GOTS- und IVN-BEST-zertifizierte Textilien, wenige Kollektionswechsel und Produkte, die möglichst viele Jahre getragen werden sollen.

Was sich bewährt, darf bleiben. Unser Troyer zum Beispiel gehört seit 1994 zum Sortiment.

Von der Longlist zum Finale

Genau deshalb gefällt uns diese Longlist: Nicht alle müssen denselben Weg gehen. Entscheidend ist, dass an vielen Stellen Menschen überlegen, was sich anders machen lässt. Und ihre Ideen tatsächlich umsetzen.

Wir freuen uns, mit dem Finkhof Teil davon zu sein. Und wir freuen uns über die gute Gesellschaft.

Wie geht es nun weiter? In einigen Wochen wählt die Jury drei Finalisten je Kategorie aus. Diese werden zur Preisverleihung im Rahmen des „Zukunftsforums – Nachhaltige Textilien“ am 21. Oktober 2026 in Zürich eingeladen. Bis dahin können Sie mit einem Klick alle 17 Unternehmen und ihre ganz unterschiedlichen Ansätze entdecken. --> Zur Longlist 2026

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