Wolle auf Kinderhaut

Vom ersten Tag an geschützt und geborgen

Wolle hat die besten bekleidungsphysiologischen Eigenschaften aller Textilfasern. Wolle schützt die empfindliche Kinderhaut und hilft, den anfälligen Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren. Wir tun bei der Verarbeitung alles, um diese Eigenschaften zu erhalten. Für die Färbung werden bei uns ausschließlich umwelt- und hautverträgliche Farbstoffe verwendet, die weder Schwermetalle noch allergieauslösende Bestandteile enthalten. Die Zertifizierung mit dem GOTS- und IVN-BEST-Siegel garantiert, dass Sie hochwertige Naturtextilien erhalten, die nach strengen Qualitätskriterien hergestellt werden. 


Was Babykleidung leisten sollte ...

Bei der Geburt eines Kindes ist die Haut noch unreif und wenig stabil. Dadurch können hautreizende Stoffe sehr leicht über die Haut in den Körper eindringen. Auch das körpereigene Abwehrsystem ist noch nicht vollständig ausgebildet, so dass Pilze und Bakterien ein leichtes Spiel haben.

Alle Schweißdrüsen der Haut sind von Geburt an vorhanden. Diese sitzen bei Kleinkindern dicht an dicht, und große Mengen Wasserdampf werden abgegeben. Kinderkleidung muss also in der Lage sein, viel Feuchtigkeit aufzunehmen. Zugleich darf keine Verdunstungskälte entstehen, da Säuglinge sehr kälteempfindlich sind, denn das Unterhautfettgewebe, das uns als Isolierschicht dient, ist bei ihnen noch nicht voll ausgebildet. Diese Funktion muss die richtige Kinderkleidung übernehmen. Wolle ist hierfür, bedingt durch den Aufbau der Wollfasern, besonders gut geeignet.

Wolle kann bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Ist die Umgebung trocken, wird die Feuchtigkeit nach außen abgegeben. Die Haut kommt durch die Kräuselung der Wolle nur mit wenigen Wollhärchen in Kontakt, so dass keine auskühlende Verdunstungskälte entsteht.


Babykleidung aus Wolle: weitere Vorteile

Auch das große Isoliervermögen der Wolle ist bei Kinderkleidung wichtig. Wollgarne enthalten viele luftgefüllte Hohlräume (ein Wollgarn kann bis zu 60 % aus Luft bestehen). Die schlechte Wärmeleitung von Luft erklärt das gute Wärmehaltevermögen von Wolltextilien.

Wolle ist außerdem in der Lage, Säuren zu neutralisieren, besonders wenn sie noch einen natürlichen Wollfettanteil enthält. Dadurch wird Pilzen und Bakterien der Nährboden entzogen. Geruchsbildung durch Schweiß und Urin wird verhindert. So genügt es oftmals, Wollsachen nur zu lüften. Erst nach mehrmaligem Tragen ist eine Wäsche nötig.

Wolle enthält immer eine bestimmte Menge Feuchtigkeit. Diese verhindert eine elektrostatische Aufladung, was Wolle nicht nur angenehm zu tragen, sondern auch schmutzabweisend macht. Die reine Schurwolle für unsere Kinder-Stricksachen wurde auf Rückstände (insbesondere Pestizidrückstände wie Lindan, DDT, Pyrethroide usw.) untersucht und ist weich und fein. Allergene sowie krebserregende oder giftige Rückstände sind in zertifzierter Kleidung verboten.