Mottenschutz

Irgendein dunkles, selten besuchtes Eck gibt es in jedem Haushalt. Von dort aus haben die Motten die Chance, sich zu verbreiten. Manchmal kommen die Falter auch einfach durchs offene Fenster herein. Hier ist es hilfreich, in der warmen Jahreszeit Insektengitter zu benutzen. Ein Duftspender im Kleiderschrank macht diesen Ort für die herein­flie­gen­de Motte durch seinen Geruch unattraktiv. Da die Mottenlarven wollhaltige Textilien, die durch Schmutz, Schweiß oder Staub verunreinigt sind, besonders lieben, sollten nur frisch gewaschene Wollsachen in den Schrank wandern. Werden diese längere Zeit nicht benutzt, sollten sie in gut verschließbare Tüten gegeben werden. Wer schon einmal Mottenbefall hatte oder auf Nummer Sicher gehen will, sollte jede Tüte mit Textilspray Anti Mott behandeln.

Mottenbefall

Die eigentlichen Fraßschäden werden allerdings von den Larven der Kleidermotte verursacht. Sie sehen aus wie ca. 1 cm lange, gelblichweiße Raupen und befinden sich typischerweise in einem kleinen Kokon. In ihrer Nähe finden sich oft Motteneier, die aussehen wie weiße Körnchen. Wenn Sie eine solche Befallstelle irgendwo im Schrank, auf dem Teppich oder in Ihren Wollvorräten entdecken, heißt es schnell zu handeln.

Alles mit Fraßschäden und Teile, die sich in unmittelbarer Nähe davon befinden, sollten Sie waschen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, legen Sie alles einige Tage locker zusammengelegt in die Tiefkühltruhe oder für ein paar Stunden in die Sauna. Am besten räumen Sie den betroffenen Schrank komplett aus und putzen ihn einmal gründlich durch. Achten Sie besonders sorgfältig auf Ritzen und Spalten; hier könnten sich noch Eier befinden. Saugen Sie alles mit dem Staubsauger gründlich ab. Bei befallenen Bodenbelägen ist es wichtig, die schwer zugänglichen Bereiche, z.B. unter Möbelstücken oder Dachschrägen, zu kontrollieren.

Sind alle Bereiche gründlich gesäubert, wird Niemspray Anti Mott versprüht. Stellen Sie anschließend in die Nähe des Befallherdes eine Mottenfalle auf. So können Sie kontrollieren, ob Ihre Mottenbekämpfung erfolgreich war. Nach 10 bis 14 Tagen könnte eine neue Larvengeneration aus noch verbliebenen Eiern ausgeschlüpft sein. Deshalb ist es sinnvoll, die Niembehandlung nach diesem Zeitraum zu wiederholen.

Nahaufnahme einer Motte
Aufgestellte Mottenfalle